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Pressemitteilung 6/2026

Ausgewählte Gerichtstermine beim Amtsgericht Bremen in der Zeit vom 16.02.2026 bis 20.02.2026

Montag, 16.02.2026, 09:00 Uhr, Schöffengericht, Saal 251
Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion
74 Ls 161 Js 76660/22

Der Angeklagte soll gemeinsam mit einem bislang unbekannt gebliebenen Täter im Dezember 2022 Gas in einen Geldautomaten eingeleitet und entzündet haben. Durch die Druckwelle soll ein Schaden von 11.700, - € verursacht worden sein. Der Angeklagte soll in der Absicht gehandelt haben, an das im Geldautomaten befindliche Bargeld zu gelangen. Dieser Versuch soll jedoch erfolglos geblieben sein.

Montag, 16.02.2026, 09:30 Uhr, Strafrichterin, Saal 351
gefährliche Körperverletzung
81a Ds 670 Js 96056/24

Der Angeklagte soll im November 2024 unvermittelt zum Fahrzeug des Geschädigten gegangen sein. Der Geschädigte soll dort auf dem Fahrersitz gesessen haben. Der Angeklagte soll die Fahrertür aufgerissen und dem Geschädigten 20 wuchtige Faustschläge sowie weitere Kopfstöße ins Gesicht verpasst haben. Der Geschädigte soll erhebliche Schmerzen sowie diverse blutende Kopfwunden und Schwellungen im Gesicht erlitten haben.

Dienstag, 17.02.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 451
fahrlässige Körperverletzung
83 Cs 692 Js 46904/24

Die Angeklagte soll im April 2024 als Geschäftsführerin eines Hotels mit der Organisation der Saunanutzung befasst gewesen sein. Sie soll dabei ihre Verkehrssicherungspflichten verletzt haben. Bei einer in eine Suite integrierten Privatsauna soll eine klare Nutzungsanleitung gefehlt haben. Dies soll dazu geführt haben, dass ein Aufgusskonzentrat unverdünnt genutzt worden ist. Bei der Nutzung dieses Konzentrats soll eine Stichflamme bei einem Gast zu Verbrennungen zweiten Grades geführt haben.

Dienstag, 17.02.2026, 10:45 Uhr, Strafrichterin, Saal 551
gefährliche Körperverletzung
94 Ds 671 Js 62668/25

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, den nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung flüchtenden Geschädigten verfolgt zu haben. Der Geschädigte soll bei einem Sprung über einen Zaun gestürzt und zu Boden gegangen sein. Dort soll der Angeklagte in Ausnutzung dieser Situation mehrfach mit dem beschuhten Fuß gezielt und wuchtig gegen den Kopf des Geschädigten getreten haben. Der Geschädigte soll dadurch multiple Prellungen am Kopf und einen Cut erlitten haben.

Mittwoch, 18.02.2026, 11:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 150
gefährliche Körperverletzung
84 Ds 670 Js 30695/24

Die Angeklagten sollen im Zuge einer zunächst verbalen Auseinandersetzung über die Hausregeln einer Mosche den Geschädigten gemeinschaftlich mit ihren Fäusten geschlagen haben. Im weiteren Verlauf soll einer der Angeklagten mit einem metallenen Tischflaggenständer geschlagen haben, während der andere Angeklagte mit einer großen Schere Stichbewegungen in Richtung des Geschädigten gemacht haben soll. Er soll den Geschädigten dabei verfehlt, stattdessen jedoch den hinzugetretenen Dritten Ö. am linken Augenlid verletzt haben.

Donnerstag, 19.02.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 550
unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
85 Cs 660 Js 81507/25

Der Angeklagte soll beim Rangieren mit einem PKW im August 2024 die Hauseinfriedung eines Grundstücks beschädigt haben. Anschließend soll sich ein Mitfahrer des Angeklagten den Schaden besehen haben, woraufhin der Angeklagte in Kenntnis des Unfalls den Unfallort verlassen haben soll, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen.

Donnerstag, 19.02.2026, 13:00 Uhr, Strafrichter, Saal 651
gefährliche Körperverletzung
75 Cs 673 Js 19776/25

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, im Dezember 2024 nach einer bereits vorangegangen Auseinandersetzung und einem Hausverbot für einen Supermarkt mit einem Teleskopschlagstock bewaffnet in den Supermarkt zurückgekehrt zu sein. Dort soll er dem Geschädigten mit dem Schlagstock auf den Hinterkopf geschlagen haben, wodurch dieser eine schmerzhafte Platzwunde erlitten haben soll.

Aus aktuellem Anlass: Wichtige Hinweise zur Beachtung

1. Die Medien / Redaktionen werden gebeten, jeweils nur die absolut erforderliche Anzahl an Journalist:innen zu entsenden.
2. Etwaige Foto-/Filmaufnahmen im Sitzungssaal – hierbei gelten die üblichen Vorgaben zur Unkenntlichmachung der Person der / des Angeklagten und zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte aller Verfahrensbeteiligten - dürfen nur vom Zuschauerbereich aus gefertigt werden, da im vorderen Bereich des Sitzungssaales anderenfalls die Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden können.

Verantwortlich
Richter am Amtsgericht Stefan König
Pressesprecher des Amtsgerichts Bremen
Ostertorstraße 25 – 31, 28195 Bremen
Telefon: 0421 – 361 59870
eMail: pressestelle@amtsgericht.bremen.de
www.amtsgericht.bremen.de