Montag, 19.01.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 551
gefährliche Körperverletzung
84 Ds 672 Js 55063/21
Der Angeklagte soll sich im Juli 2021 auf das Gelände der Ameos- Klinik begeben und sich dort dem auf einer Bank sitzenden Geschädigten genähert haben. Der Angeklagte soll dann unvermittelt mit einem Teleskopschlagstock auf den Kopf des Geschädigten eingeschlagen haben. Der Geschädigte soll dadurch mehrere Platzwunden erlitten haben. Im September 2021 soll der Angeklagte dann auf einen anderen Geschädigten ohne rechtfertigenden Grund ebenfalls mit einem Teleskopschlagstock eingeschlagen haben. Zudem soll er diesem Geschädigten Tierabwehrspray in dessen Gesicht gesprüht haben.
Montag, 19.01.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 251
Diebstahl; gefährliche Körperverletzung; fahrlässige Körperverletzung
74 Ds 290 Js 24254/19 u.a.
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, diverse Straftaten in der Zeit von Oktober 2018 bis April 2024 begangen zu haben. Er soll im Oktober 2018 mit einem entwidmeten Zweitschlüssel in das Parzellenhäuschen der Geschädigten eingedrungen sein und dort zwei Gasheizöfen entwendet haben. Im November 2021 soll der alkoholisierte Angeklagte nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung unter den Arkaden des Rathauses den zwischenzeitlich am Boden liegenden Geschädigten mit seinen turnschuhbeschuhten Füßen mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Im weiteren Verlauf soll der Angeklagte dem Geschädigten ebenfalls mehrfach mit seiner Faust gegen die Schläfen geschlagen haben. Im April 2024 soll der Angeklagte dann erneut unter den Arkaden des Rathauses mit einem Küchenmesser einem anderen Geschädigten in den hinteren Bereich des Halses gestochen haben, was eine stark blutende Stichverletzung verursacht haben soll. Schließlich soll er in mehreren Fällen die Aufsichtspflicht über seine und ihm anvertraute Hunde verletzt haben, was u.a. zu einer Bissverletzung bei einem siebenjährigen Jungen geführt haben soll.
Montag, 19.01.2026, 09:30 Uhr, Strafrichterin, Saal 351
Körperverletzung
81a Ds 160 Js 11247/25
Der Angeklagte soll seiner Lebensgefährtin in deren Wohnung im Dezember 2024 mit dem unbeschuhten Fuß in den Rücken getreten haben, als diese sich gebückt haben soll.
Dienstag, 20.01.2026, 09:15 Uhr, Strafrichterin, Saal 151
sexuelle Belästigung
94 Cs 160 Js 49759/25
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, auf offener Straße auf die Geschädigte zugegangen zu sein und ungefähr fünf Meter von ihr entfernt Hose und Unterhose heruntergezogen zu haben. Dann soll der Angeklagte masturbiert und dabei in die Richtung der Geschädigten gesehen haben, um sich sexuell zu erregen.
Mittwoch, 21.01.2026, 11:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 550
sexuelle Belästigung
82 Cs 155 Js 931/25
Der Angeklagte soll die Geschädigte im Jahr 2024 in zwei Fällen sexuell belästigt haben. Er soll der Geschädigten, einer Arbeitskollegin, in einem Fall mit seiner Hand von der Achsel bis zur Hüfte gestrichen haben. In dem anderen Fall soll der Angeklagte der Geschädigten von hinten beide Hände an die Taille gelegt und sie festgehalten haben.
Donnerstag, 22.01.2026, 09:15 Uhr, Schöffengericht, Saal 551
versuchte schwere Brandstiftung
94 Ls 150 Js 26011/24
Der Angeklagte soll die Geschädigte im Februar 2024 im Rahmen einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Stuhl beworfen, sie jedoch verfehlt haben. Im März 2024 soll es dann erneut zu einer Auseinandersetzung mit der Geschädigten in deren Wohnung gekommen sein. Nachdem die Geschädigte erklärt haben soll, sich vom Angeklagten trennen zu wollen, soll dieser eine Glas Vase zerstört und mit seiner Zigarette Brandlöcher in Sofa und Tischdecke verursacht haben. Im Anschluss soll der Angeklagte angekündigt haben, die Wohnung „abfackeln“ zu wollen. Zu diesem Zweck soll der Angeklagte in der irrigen Annahme, auf diese Weise einen Brand legen zu können, in der Küche ein Geschirrhandtuch auf den Herd gelegt und diesen angemacht haben.
Donnerstag, 22.01.2026, 11:00 Uhr, Schöffengericht, Saal 551
versuchte räuberische Erpressung
94 Ls 270 Js 35009/25
Die Angeklagte soll im März 2024 in einer Mail an die zuständige Sachbearbeiterin des Jobcenters Bremen mit Straftaten für den Fall der Nichtzahlung begehrter Sozialleistungen gedroht haben. Sie soll geschrieben haben: „M. (Sohn der Angeklagten) wird im März 8 Jahre alt und wird seinen Geburtstag nicht feiern können, weil ihr mir einfach für März kein Geld gezahlt habt. Wenn ihr mir diese Woche kein Geld zahlt, werden Menschen getötet. Aber fix! Ihr fickt mit der falschen Mutter, noch bin ich keine fucking MILF. Gib mir mein Geld für meine Kinder sofort. Ich glaube es hakt. Ich bin deutsche Bürgerin und werde so behandelt. Gleich verwandle ich mich in einen Taliban.“ Der Betroffenen soll bewusst gewesen sein, keinen Anspruch auf die von ihr geforderte Geldsumme zu haben. Zu einer Auszahlung der Geldsumme kam es nicht.
Aus aktuellem Anlass: Wichtige Hinweise zur Beachtung
1. Die Medien / Redaktionen werden gebeten, jeweils nur die absolut erforderliche Anzahl an Journalist:innen zu entsenden.
2. Etwaige Foto-/Filmaufnahmen im Sitzungssaal – hierbei gelten die üblichen Vorgaben zur Unkenntlichmachung der Person der / des Angeklagten und zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte aller Verfahrensbeteiligten - dürfen nur vom Zuschauerbereich aus gefertigt werden, da im vorderen Bereich des Sitzungssaales anderenfalls die Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden können.
Verantwortlich
Richter am Amtsgericht Stefan König
Pressesprecher des Amtsgerichts Bremen
Ostertorstraße 25 – 31, 28195 Bremen
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