Dienstag, 07.04.2026, 09:00 Uhr, Strafrichter, Saal 550
Körperverletzung
78 Ds 809 Js 46101/25
Der Angeklagte soll den Geschädigten im Mai 2025 in dessen Büro aufgesucht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert haben. Nachdem der Geschädigte dies verweigert haben soll, soll der Angeklagte ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin der Geschädigte für kurze Zeit bewusstlos geworden sein soll. Zudem soll der Geschädigte eine Platzwunde am Kopf erlitten haben.
Mittwoch, 08.04.2026, 11:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 151
gefährliche Körperverletzung
98 Ds 671 Js 606/25
Der Angeklagte soll im Oktober 2024 nach einer vorangegangenen verbalen Auseinandersetzung mit dem Geschädigten auf einem Schulhof auf diesen gewartet haben. Beim Eintreffen des Geschädigten soll der Angeklagte auf den Zeugen zugelaufen und ohne rechtfertigenden Grund mit einem als Schlüssel getarnten Messer auf den Geschädigten eingestochen haben. Der Geschädigte soll eine 2 cm lange Schnittverletzung am Schulterblatt erlitten haben.
Donnerstag, 09.04.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 150
gefährliche Körperverletzung
83 Ds 155 Js 33245/24
Im Rahmen einer zunächst verbalen Auseinandersetzung mit seiner damaligen Lebensgefährtin soll der Angeklagte dieser mit der flachen Hand so gegen den Kopf geschlagen haben, dass sie zu Boden gegangen sein soll. Sodann soll der Angeklagte der Geschädigten mit einem Besenstiel aus Metall einmal gegen die rechte Körperseite und einmal gegen den Rücken geschlagen haben.
Donnerstag, 09.04.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 550
gefährliche Körperverletzung; Nötigung; Bedrohung
85 Ds 180 Js 55371/24
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, im Oktober 2024 die Wohnung der Geschädigten aufgesucht zu haben. Es soll dort vor der Haustür zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. In deren Verlauf soll die Geschädigte den Reisepass des Angeklagten zerrissen haben. Daraufhin soll der Angeklagte der Geschädigten mit seinem Handy und mit der Faust auf den Kopf geschlagen haben. Die Geschädigte soll zu Boden gegangen sein und der Angeklagte soll ihr mit seinem beschuhten Fuß gegen die Brust getreten haben. Erst als eine Zeugin hinzugekommen sein soll, soll der Angeklagte aufgehört haben. Er soll dann gegenüber der Geschädigten noch geäußert haben, dass er sie umbringen werde, sollte sie bei der Polizei eine Aussage machen.
Donnerstag, 09.04.2026, 10:30 Uhr, Strafrichterin, Saal 150
Fälschung von Schecks
83 Cs 211 Js 46475/24
Die Angeklagte soll im November 2022 bei der Reisebank im Bremer Hauptbahnhof vier gefälschte American Express Reiseschecks im Wert von jeweils 500,- € zur Einzahlung vorgelegt haben, obwohl sie gewusst haben soll, dass es sich um Fälschungen gehandelt haben soll.
Donnerstag, 09.04.2026, 11:45 Uhr, Strafrichterin, Saal 551
Betrug
94 Cs 631 Js 10914/25
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, den Geschädigten im Dezember 2024 mit einer SMS – „Hallo Papa, das ist meine neue Nummer“ – kontaktiert zu haben. Der Geschädigte nahm in der Folge an, dass er tatsächlich mit seinem Sohn kommunizieren würde. Im weiteren Verlauf soll der Angeklagte den Geschädigten aufgefordert haben, fast 2.000, - € auf ein Bankkonto zu überweisen, da „sein Sohn“ in Schwierigkeiten stecke. Der Geschädigte soll dieser Aufforderung nachgekommen sein.
Freitag, 10.04.2026, 14:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 351
fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs; Trunkenheit im Verkehr; unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
81b Cs 630 Js 68829/25
Der Angeklagte soll im Juli 2025 mit einem PKW öffentliche Straßen befahren haben, obwohl er aufgrund Alkoholeinflusses und anderer berauschender Mittel nicht mehr fahrtüchtig gewesen sein soll. Er soll dann auf seiner Fahrt zunächst mit einem Garagentor und dann mit einem parkenden Fahrzeug kollidiert sein. Es sollen Schäden in Höhe von 13.800, - € respektive 7.000, - € entstanden sein. Der Angeklagte soll seine Fahrt dann in Kenntnis der Unfälle fortgesetzt haben, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen. Auf der Weiterfahrt soll der Angeklagte schließlich noch einen Schaden in Höhe von 8.000, - € an einem anderen parkenden Fahrzeug verursacht haben.
Aus aktuellem Anlass: Wichtige Hinweise zur Beachtung
1. Die Medien / Redaktionen werden gebeten, jeweils nur die absolut erforderliche Anzahl an Journalist:innen zu entsenden.
2. Etwaige Foto-/Filmaufnahmen im Sitzungssaal – hierbei gelten die üblichen Vorgaben zur Unkenntlichmachung der Person der / des Angeklagten und zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte aller Verfahrensbeteiligten - dürfen nur vom Zuschauerbereich aus gefertigt werden, da im vorderen Bereich des Sitzungssaales anderenfalls die Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden können.
Verantwortlich
Richter am Amtsgericht Stefan König
Pressesprecher des Amtsgerichts Bremen
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