Montag, 02.02.2026, 09:15 Uhr, Strafrichter, Saal 651
gefährliche Körperverletzung
87 Cs 670 Js 22702/25
Der Angeklagte soll die Füllmenge zweier „Coffee to go“ zum nichtigen Anlass dafür genommen haben, besagte Kaffeebecher in Richtung der beiden beteiligten Mitarbeiterinnen des Restaurants geschleudert zu haben. Die Geschädigten sollen nicht unerhebliche Rötungen und Schmerzen, verursacht durch die heiße Flüssigkeit, am Arm bzw. in der linken Gesichtshälfte erlitten haben.
Dienstag, 03.02.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 651
unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
85 Cs 655 Js 32850/25
Der Angeklagte soll im März 2025 auf dem Osterdeich ein Verkehrszeichen auf einer Verkehrsinsel aus Unachtsamkeit umgefahren haben. Es soll ein Schaden in Höhe von 2.500, - € entstanden sein. Anschließend soll der Angeklagte den Unfallort verlassen haben, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen.
Mittwoch, 04.02.2026, 09:00 Uhr, Strafrichterin, Saal 150
Betrug; Diebstahl; Beleidigung
84 Ds 100 Js 18914/24
Fortsetzungstermin: 09.02.2026, 09:00 Uhr, Saal 150
Der Angeklagte soll sich im Januar 2024 in vier Fällen als Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen ausgegeben und die Geschädigten um Spenden gebeten bzw. Handtücher zum Kauf angeboten haben. In einem Fall soll der Angeklagte zurückgewiesen worden und unverrichteter Dinge gegangen sein. In einem anderen Fall soll er der Geschädigten 50,- € Bargeld weggenommen haben und dann gegangen sein. In einem weiteren Fall soll es zu einem Kaufvertrag über Handtücher gekommen sein. Im letzten Fall soll der Angeklagte die Geschädigte, die sein Auftreten hinterfragt haben soll, beleidigt und bespuckt haben.
Mittwoch, 04.02.2026, 09:00 Uhr, Schöffengericht, Saal 551
Verbrechen nach dem BtMG
86 Ls 540 Js 62640/17
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, im Juli 2017 auf der Intensivstation des Diako Krankenhauses Heroin bei sich geführt zu haben, um dies gewinnbringend an eine unbekannte Vielzahl von Erwerbern zu veräußern.
Donnerstag, 05.02.2026, 09:30 Uhr, Schöffengericht, Saal 651
Unterschlagung
75 Ls 270 Js 55781/24
Die Angeklagten sollen in arbeitsteiliger Vorgehensweise und auf der Grundlage eines gemeinsamen Tatplans hochwertige Fahrzeuge geleast haben, um diese ihrerseits weiterzuvermieten. Sie sollen die geschuldeten Leasingraten nicht gezahlt haben, woraufhin die Leasinggeber die Verträge gekündigt und die Fahrzeuge zurückgefordert haben sollen. Dieser Aufforderung sollen die Angeklagten nicht nachgekommen sein, stattdessen sollen sie die Fahrzeuge weiterhin für sich verwendet haben. Auf diese Weise sollen die Angeklagten Fahrzeuge im Gesamtwert von 277.000, - € erlangt haben
Donnerstag, 05.02.2026, 10:00 Uhr, Strafrichter, Saal 151
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
95 Ds 816 Js 40885/25
Der stark alkoholisierte Angeklagte soll sich im Mai 2025 trotz mehrfacher Aufforderung geweigert haben, den Beamten der Bundespolizei seine Personalien zwecks Identitätsfeststellung mitzuteilen. Daher soll der Angeklagte auf die Wache der Bundespolizei im Hauptbahnhof verbracht worden sein. Dort soll der Angeklagte die Beamten zunächst verbal beleidigt haben, bevor er sich nach vorne übergebeugt haben und einen Beamten gefragt haben soll, ob Interesse bestehe. Im weiteren Verlauf soll der Angeklagte den Beamten noch Gewalt angedroht haben.
Freitag, 06.02.2026, 12:30 Uhr, Strafrichterin, Saal 350
Betrug
89 Ds 230 Js 65366/25
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, von Januar bis August 2023 Leistungen vom Jobcenter bezogen zu haben, obwohl er eine neue Beschäftigung aufgenommen haben soll. Dem Angeklagten soll die Verpflichtung, sämtliche für den Leistungsbezug relevanten Änderungen anzuzeigen, bekannt gewesen sein. Auf diese Weise soll ein Schaden in Höhe von 7.000,- € entstanden sein.
Aus aktuellem Anlass: Wichtige Hinweise zur Beachtung
1. Die Medien / Redaktionen werden gebeten, jeweils nur die absolut erforderliche Anzahl an Journalist:innen zu entsenden.
2. Etwaige Foto-/Filmaufnahmen im Sitzungssaal – hierbei gelten die üblichen Vorgaben zur Unkenntlichmachung der Person der / des Angeklagten und zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte aller Verfahrensbeteiligten - dürfen nur vom Zuschauerbereich aus gefertigt werden, da im vorderen Bereich des Sitzungssaales anderenfalls die Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden können.
Verantwortlich
Richter am Amtsgericht Stefan König
Pressesprecher des Amtsgerichts Bremen
Ostertorstraße 25 – 31, 28195 Bremen
Telefon: 0421 – 361 59870
eMail: pressestelle@amtsgericht.bremen.de
www.amtsgericht.bremen.de